Design + Kommunikation
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Web 2.0

Einfach ausgedrückt: Das »Mitmach-Internet«. Die Benutzer reichern Internetangebote durch eigene Inhalte an. Über die Zeit bauen die Benutzer eine Webseite quasi mit auf. Auch Kommunikation der Menschen untereinander ist möglich.

Das »Web 1.0« war im Prinzip noch eine Einbahnstraße. Vom Sender einer Botschaft zum Empfänger. Ein Redner, ein Zuhörer. Der Verfasser einer Botschaft konnte über die eigene Internetseite senden – der Leser konnte nur konsumieren und war somit rein passiv an der Kommunikation beteiligt.

Web 2.0: Die Benutzer gestalten und reden mit Das Aufkommen neuerer Technologien und der Wunsch nach mehr Interaktion führte dann zum »Web 2.0«. Dabei änderte sich das Verhältnis zwischen den Betreibern einer Webseite und den Benutzern enorm: Die Benutzer der Seite gestalten deren Inhalt mit! Im Grunde bauen die Benutzer eine Internetseite über die Zeit gemeinschaftlich auf. Zudem stellen Web 2.0-Angebote oftmals Möglichkeiten zur Kommunikation der Benutzer untereinander zur Verfügung.
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Jeder kennt typische Web 2.0-Angebote

Die Wikipedia lebt ausschließlich von der Aktivität der Menschen: Über die Jahre entstand eine offene Enzyklopädie, die in Größe und Umfang den zuvor etablierten Angeboten in nichts mehr nach steht. Der Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, stellte im Grunde »nur« die Infrastruktur bereit, ansonsten war die Wikipedia aber leer – sie musste erst von Millionen Freiwilliger mit Inhalten versorgt werden.

Xing, das Business-Netzwerk, gibt den Menschen die Möglichkeit, sich umfassend zu präsentieren und untereinander in Kontakt zu treten. Die Benutzerprofile und die Kommunikation der Angemeldeten sind das Kapital von Xing.

Auf tendenziell eher privater Ebene agiert Facebook: Die Plattform unterstützt vielfältige Methoden, um anderen etwas mitzuteilen. Aber auch Unternehmen erkennen die Chancen, um Kontakt mit den Menschen aufzunehmen.

In diesem Sinne gibt es zahllose Web 2.0-Dienste. Mittlerweile wird allerdings meist der Begriff Social Media verwendet.

Web 2.0: Nicht immer riesig

Auch in kleinerem Rahmen funktioniert Web 2.0: Sei es einfach durch das Aufsetzen eines kleinen Blogs – eine Art Web-Magazin – um einer ausgewählten Gruppe von Menschen das »posten« und kommentieren von Botschaften zu ermöglichen.

Da sich viele Web 2.0-Anwendungen auf den zwischenmenschlichen Austausch konzentrieren (Xing, Facebook …), spricht man mittlerweile zunehmend auch von Social Media.

Wir besitzen Erfahrung in der Entwicklung von Web 2.0-Systemen. Unter anderem durch die Entwicklung der hauseigenen Plattform Boogitel – die wir selbst initiierten – haben wir umfangreiche Erfahrungen gesammelt in Design, Umsetzung und Koordination von Web 2.0-Angeboten.

Gerne entwickeln wir auch mit Ihnen solche Funktionen und Plattformen.


Beispielprojekt

Als hauseigenes Projekt entwickelten wir in Kooperation mit dem Düsseldorfer Unternehmen Innopoint Consulting die Web 2.0-Plattform Boogitel.
⟩ Mehr über das Projekt

Sprachaufnahmen verbreiten

Die Benutzer konnten Sprachaufnahmen am Telefon machen. Diese wurden mitamt optionalen persönlichen Profilen (Fotos etc.) gespeichert. Im nächsten Schritt konnten die Benutzter ihre eigenen Sprachaufnahmen über eine eigens vergebene Ortsnetz-Telefonnummer verbreiten oder in eigene Internetseiten einbinden.
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