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Interface Design

Das Interface macht technische Prozesse für die Menschen handhabbar. Es ist quasi das »Armaturenbrett« für die Bedienung von Maschinen, Programmen und Anwendungen.

Ein Interface ist eine »Mensch-Maschine-Schnittstelle« – die vermittelnde Ebene zwischen dem Menschen und einer technischen Anwendung. Die Bedienelemente im Cockpit eines Flugzeugs kann man als Interface bezeichnen. Oder die Armaturen im Auto. Hierüber steuert der Pilot beziehungsweise der Autofahrer die Technik, die Maschine. Ohne das Interface wäre das kaum möglich.

Auch Microsoft Windows ist im Grunde ein einziges Interface. Damit der Benutzer am PC nicht jeden Befehl von Hand eingeben oder gar programmieren muss, wurde als Hilfe eine grafische Benutzeroberfläche gestaltet. So lassen sich die Befehle an den Computer einfacher, schneller, intuitiver – und auch charmanter – geben. Windows als Interface steht also zwischen dem Menschen und den »Einsen und Nullen« (0111011101), dem Code des Computers.

Nur über das Interface werden viele technische Prozesse praktisch handhabbar. Und so wird unser tägliches Leben überall von solchen Mensch-Maschine-Schnittstellen geprägt: der Fernbedienung, dem Handy-Menü, der Oberfläche am Fahrkartenautomaten …

Technische Prozesse werden einfach steuerbar

Als Verbindung zwischen Technik und Mensch ist ein Interface in beide Richtungen effektiv. Es führt zu einer sauberen Ausführung der technischen Funktionen. Vor allem ist es aber menschorientiert: Es bedient die menschlichen Erwartungen und fügt sich der menschlichen Wahrnehmung. Nicht umsonst war Windows ein großer Erfolg (oder auch Apples Mac OS!). Es ist ansprechend gestaltet und konfrontiert die Menschen mit einer harmonischen Einheit des Designs – weniger mit einer nüchternen, schwer durchdringbaren »Techniksprache«.

Idealerweise ist ein Interface selbsterklärend. Der Benutzer möchte und kann nicht jedes Mal neu lernen, wie er mit einem Gerät umzugehen hat. Das gute Interface ist von daher intuitiv erfassbar. Zudem ist es so übersichtlich, dass die Funktionen klar und deutlich werden. Der Mensch wird somit auf »leichte Art« durch einen technischen Prozess oder ein Medium geführt. Gute Zeichensysteme und Piktogramme – wie bei Windows – können zudem sehr förderlich für gute Interfaces sein.

Die Interface-Frage stellt sich bei fast jedem Projekt

Wie schon deutlich wurde, sind Interfaces bei nahezu allen (guten) technischen Geräten oder Prozessen zu finden. In diesem Sinne besitzt auch jede Internetpräsenz, jede App und jeder Shop ein Interface. Jedes dieser Medien verfügt über ein solches »Cockpit«: Es hilft den Menschen beim »Flug durch die Funktionen«. Aus diesem Grunde stellt sich die Interface-Frage bei nahezu jedem Projekt.

Wir gestalten intuitiv erfassbare und menschorientierte Interfaces. Als Teil von jedem unserer Kommunikationsprojekte. Aber auch als gesonderte Leistung, etwa als Baustein in Industriedesign-Prozessen.


Beispielprojekt

Was Übersichtlichkeit und Handling angeht, sollte die Info-Plattform des »studio 3 – Institut für experimentelle Architektur« klar strukturiert sein. Die Suchfilter klar strukturiert, Terminfunktionen und sonstige Features klar gegliedert, präsentiert sich die Internetpräsenz übersichtlich und leicht bedienbar.

⟩ Mehr über das Projekt
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