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CMS-Systeme

Webseiten können via Content Management System (kurz: CMS) sehr einfach gepflegt und aktualisiert werden. Programmierkenntnisse sind nicht mehr nötig.

In den Anfangsjahren des Internets konnten Webseiten fast ausschließlich von solchen Personen entwickelt werden, die entsprechende Programmiersprachen beherrschten. Auch für Aktualisierungen und Erweiterungen der Webseiten musste jedes Mal der Code selbst angefasst werden. Wieder waren Programmierkenntnisse gefragt. So war der Kreis jener, die selbst Hand an eine Webseite legen konnten, eher klein.


Pflege über Eingabemasken und Menüs

Moderne Webseiten nutzen hingegen überwiegend die Standards und Möglichkeiten der verschiedenen Content Management Systeme (kurz: CMS – auf deutsch: Managementsystem für Inhalte). Diese machen es möglich, dass auch Laien eine Webseite betreuen können. Und das ohne Programmierkenntnisse und oft schon nach einer kurzen Einführung. Beispielsweise können Termine oder Hinweise eines Unternehmens einfach und schnell aktualisiert, neue Seiten leicht angelegt werden. Das Ganze geschieht dann durch übersichtliche Eingabemasken und Menüs – das CMS übernimmt die Übersetzung in den Code automatisch.

screenshot: design mit joomla

Screenshot des Systems Joomla: einfache Textbearbeitung in Masken

 

Kostenersparnis und Stabilität

Die Entwicklung der Webseiten selbst bedarf zwar noch tiefgehender Programmierkenntnis und sollte von Kennern durchgeführt werden. Nach der Fertigstellung der Webseiten geht die inhaltliche Pflege dann aber umso schneller. Der Eigentümer der Seite kann selbst aktiv werden, aber auch ein Profi hat mit dem Content Management System oftmals weniger Arbeit bei späteren Aktualisierungen, so dass Folgekosten gespart werden.

Ein weiteres Plus der Content Management Systeme ist die Stabilität der Webseiten. Werden hier einige Seitenlayouts als Vorlagen festgelegt, müssen diese danach im Grunde nur noch vervielfältigt werden. So sinken Fehlerquoten drastisch und Arbeitszeit wird gespart.


Bedeutende Standard-CMS

Im Laufe der letzten Jahre haben sich vor allem vier Content Management Systeme durchgesetzt, die jeweils unterschiedliche Qualitäten besitzen: Typo3, Drupal, Joomla und Wordpress.

Typo3 ist ein sehr umfassendes System, das höchsten Ansprüchen an technische Funktionen genügt und äußerst viel Spielraum ermöglicht. Nach einer etwas aufwändigeren Einrichtung des Systems erfolgt die Pflege äußerst bequem.

Drupal ist ähnlich komplex wie Typo3 und überzeugt durch sehr einfache Bedienfelder für die Aktualisierung.

Joomla eignet sich gut für komplexe Webseiten. Viele anpassungsfähige Module stehen für Standardfunktionen bereit, so dass oft ein kostengünstiger Einsatz des Systems möglich ist.

Wordpress eignet sich insbesondere für kleinere Projekte und überzeugt durch einfache Bedienbarkeit bei Aktualisierungen der Seite.


Viele Bausteine ohne Lizenzgebühren

Für alle diese Content Management Systeme (Typo3, Drupal, Joomla, Wordpress) sind vielfältige Zusatzmodule verfügbar: zum Beispiel ausgereifte Shop-Systeme, die passend zum CMS eingerichtet werden können. Der besondere Vorteil zudem: Alle vier genannten Systeme sind sogenannte Open Source-Systeme. Sie können damit ohne Lizenzgebühren genutzt und individuell angepasst werden.
Wir besitzen Erfahrung mit allen vier Systemen und wählen das passende CMS für Ihre Ansprüche aus. Für ganz besondere Anforderungen können wir in Kooperation mit Spezialisten auch völlig individuelle Lösungen entwickeln.
 

Beispielprojekt

Die Bildungsplattform www.designwissen.net, die wir konzipierten und umsetzten, basiert auf dem CMS-System Drupal und kann zügig aktualisiert werden.

⟩ Mehr über das Projekt
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